Kasachische Kohleexporte nach Europa steigen im Januar-Juli 2022 auf Allzeithoch von 6,4 Mio. t

Im Zeitraum Januar-Juli 2022 steigerte Kasachstan seine Kohleexporte nach Europa auf ein Allzeithoch von 6,4 Mio. t (+2,0 Mio. t oder +45 % ggü. Vorjahr). Gleichzeitig beliefen sich die Lieferungen in europäische Länder für das gesamte Jahr 2021 auf 5,2 Mio. t (+1,6 Mio. t oder +44 % ggü. Vorjahr).

Die harten internationalen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sowie das Embargo auf russische Kohleexporte in europäische Länder ab Mitte August 2022 scheinen für kasachische Lieferanten eine potenzielle Gelegenheit zu sein, die Kohlelieferungen in diese Richtung deutlich zu steigern. Darüber hinaus trug auch Polens Import- und Transitverbot für russische Kohle ab dem 16. April 2022 zum Wachstum der kasachischen Kohleexporte bei.

Die wichtigsten Kohleexporteure in die EU sind kasachische Unternehmen wie Shubarkol Komir, Shubarkol Premium, Karazhyra, Maikuben West und Saryarka Energy.

In den sieben Monaten des Jahres 2022 stieg die Kohleproduktion in Kasachstan auf 66,4 Mio. t (+3,6 Mio. t oder +5,7 % ggü. Vorjahr).

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