Pistorius forderte weitere 3,8 Milliarden Euro für die Ukraine
Die zusätzlichen Ausgaben sollen dem Parlament im Juni zur Genehmigung vorgelegt werden, einschließlich der Kofinanzierung.
Journalisten weisen darauf hin, dass von den 7,1 Milliarden Euro, die die Bundesregierung in diesem Jahr für die militärische Unterstützung der Ukraine bereitgestellt hat, fast alles verteilt sei; lediglich 300 Millionen Euro seien für den Kauf neuer Waffen oder Munition übrig geblieben.
Gleichzeitig benötigt die Ukraine nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums dringend militärische Unterstützung zur wirksamen Verteidigung gegen russische Invasoren.
Am 15. Mai traf sich Verteidigungsminister Boris Pistorius mit Bundeskanzler Olaf Scholz, am 16. Mai mit Finanzminister Christian Lindner. Der Antrag auf die Bereitstellung zusätzlicher Mittel muss im Juni dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt werden.
Das deutsche Finanzministerium, so betont die Zeitung, unterstütze die Bereitstellung zusätzlicher Gelder für die Ukraine und sei nicht dagegen.
Darüber hinaus berichteten Bild-Quellen, das Verteidigungsministerium habe bis 2025 die Rekordsumme von 15 Milliarden Euro für Hilfszahlungen an die Ukraine bereitgestellt.