Kohle bleibt ein glühender Bestandteil der globalen Rohstoffmärkte

Auch wenn die Preise für diesen Energieträger sinken, ist Kohle auf den weltweiten Rohstoffmärkten noch immer ein wichtiger Bestandteil.

Obwohl weithin die Meinung vorherrscht, dass die Kohleindustrie bedroht ist, erreicht die Produktion tatsächlich neue Rekorde – zumindest außerhalb der USA und der EU. Megha Mandavia vom WSJ berichtet in einer Heard on the Street-Kolumne, dass Chinas unersättlicher Appetit auf Thermalkohle ein wichtiger Treiber des Marktes ist und das Land dank eines Zustroms von Lieferungen aus Indonesien und Australien und eines weltweiten Anstiegs des Kohlebergbaus im Jahr 2023 Kohlevorräte aufgebaut hat.

Dennoch sind die Preise für Newcastle-Thermalkohle, die wichtigste asiatische Benchmark, laut Refinitiv im vergangenen Monat um etwa 13 Prozent gefallen.

Die Kohlepreise in Newcastle sind im vergangenen Jahr um 66 % gesunken. Ein Hauptgrund: Laut der Internationalen Energieagentur stieg die weltweite Kohleproduktion im Jahr 2023 um etwa 1,8 % auf einen Rekordwert von 8,7 Milliarden Tonnen.

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