Durchbruch bei grünem Wasserstoff könnte Schwerindustrie ins kohlenstofffreie Zeitalter führen

Branchen wie Stahl, Zement und Schwertransport sind für etwa ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, was bahnbrechende kohlenstofffreie Industrieprodukte zu einem der wertvollsten Vermögenswerte des weltweiten Klimaschutzportfolios macht. Hersteller mit hohem Kohlenstoffausstoß auf der ganzen Welt stellen auf sauberere Industrieprozesse um, wie etwa kohlenstoffarmen Strom für industrielle Wärme und wasserstoffbasierte Stahlherstellung. Diese Unternehmen suchen verzweifelt nach einer neuen Technologie, die dies ermöglicht. Während die Qualitätskontrolle weiterhin von größter Bedeutung ist, sind Industrieprodukte mit geringeren Treibhausgasemissionen zur bevorzugten Wahl geworden.

An der Spitze dieses Wandels steht das nordamerikanische Unternehmen GH Power, das vier hochwertige, CO2-freie Industrieprodukte entwickelt hat: CO2-freien Strom, CO2-freien Wasserstoff, CO2-freies Eisen und CO2-freies hochreines Aluminiumoxid.

GH Power und sein Ingenieurteam erschließen die Welten von grünem Wasserstoff, grüner Tonerde und exothermer Wärme, die mithilfe einer proprietären Reaktortechnologie in das Netz eingespeist werden können. Diese benötigt nur zwei Inputs: Aluminiumschrott und Wasser, wodurch kein Abfall und keine CO2-Emissionen der Kategorie 1 entstehen. Und eine im Januar gestartete neue Partnerschaft verleiht den Branchen bei der Umstellung zusätzliche Glaubwürdigkeit. Anfang 2024 ging GH Power eine Partnerschaft mit Fresh Coast Climate Solutions ein, einem führenden Kohlenstoffberater, um ein umfassendes, von Dritten verifiziertes grünes Zertifizierungs- und Sicherheitsprogramm zu entwickeln, das kohlenstofffreie Industrieprodukte auf ein neues Niveau katapultieren könnte. Fresh Coast Climate Solutions bietet unabhängige Überprüfungen der Klimaauswirkungen einer Reihe sauberer Technologien für globale Technologie-Startups, Technologiebeschleuniger und Klimainvestoren.

Letztes Jahr präsentierte GH Power die erste 100 % grüne Wasserstoff-Energietechnologie. Dieses Jahr hofft das Unternehmen, einen Weg zu beschreiten, der seinen CO2-freien Lösungen durch die Zertifizierung von Branchen, die seine Produkte verwenden, ein Gütesiegel verleiht. Dies könnte den Nutzern ihrer Produkte die Zusicherung von Drittanbietern geben, dass ihre eigenen CO2-Emissionen ausgeglichen werden.

Aktuelle Untersuchungen von Accenture zeigen, dass weniger als 18 % der Unternehmen auf dem Weg sind, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Der große Schub kommt nun erst richtig.

Laut Accenture „können bereits drei Jahre intensiver branchenübergreifender Zusammenarbeit die industrielle Dekarbonisierung von einer unüberwindbaren wirtschaftlichen Barriere in eine wirtschaftliche Kraft verwandeln, die alle Branchen dazu zwingt, ihre Maßnahmen zur Klimaneutralität zu beschleunigen.“

Die Schwerindustrie (Stahl, Metalle, Bergbau, Zement, Chemie, Fracht und Logistik) erzeugt 40 Prozent der gesamten globalen CO2-Emissionen, aber Accenture ist zuversichtlich, dass neue Dekarbonisierungsstrategien diesen Branchen Wachstum ermöglichen werden.

Die Industrie ist für 35 Prozent des US-Energieverbrauchs verantwortlich. Die Folgen davon sind enorm. Deshalb stehen die Hersteller unter enormem Druck, in ihren Produktionsprozessen auf kohlenstoffarme oder -freie Produkte umzusteigen.

Natürlich unternimmt die Industrie nichts, wenn kein Gewinn zu erzielen ist oder wenn sie dabei Produkt- oder Qualitätsrisiken eingeht. Während der Nutzen für die Welt in einer drastischen Reduzierung der Emissionen an vorderster Front des Kampfes gegen den Klimawandel liegt, gibt es für die Industrie zunehmend finanzielle Anreize – sowohl Zuckerbrot als auch Peitsche.

Die EU greift zu einer harten Maßnahme in Form von CO2-Grenzabgaben für Produkte, die unter Einsatz umweltschädlicher Materialien und ineffizienter Technologien hergestellt werden.

In Nordamerika geht es allerdings eher um Zuckerbrot. Wir leben in einer Ära technologischer Durchbrüche, und die heutigen Branchenführer liefern sich ein Wettrennen, um die Finanzierungsmöglichkeiten zu nutzen, die jeder Durchbruch in der sauberen Technologie mit sich bringt.

Zunächst einmal sind kohlenstoffarme oder -freie Industrieprodukte, wie sie von GH Power entwickelt werden, ein direkter Weg zu staatlichen und bundesstaatlichen Verträgen und Umweltinitiativen. Dasselbe gilt für Produkte, die von Industrien hergestellt werden, die diese sauberen Methoden verwenden.

Mit anderen Worten: Es ist wirtschaftlich sinnvoll.

Deshalb dürfte das Marktpotenzial für Wasserstofftechnologie der Bank of America zufolge bis 2050 11 Billionen US-Dollar erreichen.

Laut Forbes stammen über 60 % der Industrieemissionen aus der Eisen-, Stahl-, Chemie-, nichtmetallischen Mineralien- und Nichteisenmetallindustrie.

Anreize gibt es überall, auch in der Zementindustrie, die traditionell Kohle zur Verarbeitung von verrottendem Kalkstein verwendet. Auch hier entwickelt einer der größten Zementhersteller der Welt ein neues Verfahren, bei dem Strom statt Kohle verwendet wird. Dabei geht er noch einen Schritt weiter und bindet Kohlenstoff.

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