Indiens Regierung versteigert 26 Kohleminen

Am Mittwoch startete die indische Regierung die 9. Runde kommerzieller Auktionen für ihre Kohlebergwerke. Das Land möchte damit seine Inlandsproduktion des fossilen Brennstoffs steigern, um den steigenden Energiebedarf zu decken.

Bei der Auktion werden 26 Minen aus vier Bundesstaaten angeboten: 12 in Madhya Pradesh, acht in Chhattisgarh, fünf in Jharkhand und eine im südlichen Bundesstaat Telangana.

Sieben der 26 Minen seien bereits vollständig erkundet, die übrigen 19 nur teilweise, teilte das Kohleministerium am Montag in einer Pressemitteilung mit. Die Mehrheit der angebotenen Minen produziert nichtkokshaltige Kohle.

Das Ziel der kommerziellen Auktion bestehe darin, „die Beteiligung von mehr privaten Akteuren im Kohlesektor zu erhöhen, den Wettbewerb, die Effizienz und Innovation zu fördern und zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen“, erklärte das Ministerium.

In diesem Jahr hat Indien daran gearbeitet, seine heimische Kohleproduktion anzukurbeln. Kohle bleibt die wichtigste Energiequelle des Landes. Allerdings ist die Haltung des Landes gegenüber diesem fossilen Brennstoff komplizierter geworden, da das Land einerseits die steigende Nachfrage befriedigen und andererseits internationale Organisationen zu einem vollständigen Ausstieg aus der Kohleproduktion auffordern muss.

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