Chinas Investition in Kohleförderanlage über den Fluss Amur beträgt 685 Mio. USD

Das chinesische Unternehmen Xuan Yuan (XY Group), einer der größten chinesischen Unternehmensinvestoren in Russland, plant, etwa 685 Millionen in den Bau eines Förderbandsystems für den Umschlag russischer Kohle über den Fluss Amur für den weiteren Export nach China zu investieren.

Laut Vertretern der China Coal Import Association werden verschiedene Optionen für den Bau der Anlage und die Beteiligung des chinesischen Unternehmens an dem Projekt geprüft. Das Projekt sieht sowohl den Bau eines Förderbands über den Fluss Amur mit geringerer Investition als auch die Schaffung eines Transportbandsystems aus einem Tagebau vor. Die endgültigen Investitionskosten hängen also von der Entfernung, der Länge des Förderbands und den Bedingungen ab.

Das Fördersystem wird auf der Grundlage eines Kohleterminals in der Region Amur errichtet. Der konkrete Standort wird gemeinsam mit der Regierung der Region festgelegt. Die notwendige Infrastruktur für den Güterempfang wird auf dem Gebiet des Stadtbezirks Heihe in der Provinz Heilongjiang errichtet.

Das Volumen des Kohleumschlags wird sich auf 15 Mio. t pro Jahr belaufen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer weiteren Steigerung auf bis zu 70 Mio. t. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.

Während des Östlichen Wirtschaftsforums 2022 wurde zwischen der Far East and Arctic Development Corporation, dem Port Infrastructure Development Center und der XY Group ein Kooperationsabkommen zur Umsetzung eines Investitionsprojekts zur Entwicklung russischer Kohleimporte unterzeichnet. Es wird erwartet, dass die russisch-chinesische Zusammenarbeit in der Kohleindustrie den gemeinsamen Kohleabbau, -transport und die Umsetzung von Investitionsprojekten umfasst.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2023 stiegen die russischen Kohleexporte über die Grenzübergänge mit China auf 11,1 Mio. t (+4,6 Mio. t oder +72,2 % gegenüber dem Vorjahr).

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